ARTERRA ist ein Netzwerk, das Städte und Gemeinden aus ganz Spanien mit einer keramischen Seele vereint — Regionen, in denen die Kunst, die Erde zu formen, seit Jahrhunderten ein wesentlicher Bestandteil des Lebens, der Identität und der Landschaft ist.

Das Netzwerk wird von der Spanischen Vereinigung der Keramikstädte (AeCC) geleitet und umfasst die Beteiligung der Gemeinden Talavera de la Reina, Agost, Alba de Tormes, Bailén, La Bisbal d’Empordà, La Rambla, Manises, Mota del Cuervo und Onda.
Gemeinsam bilden sie ein Netzwerk von Städten, die ein gemeinsames Ziel teilen: die Keramikkultur als lebendiges Erbe zu bewahren, aufzuwerten und weiterzutragen — als Quelle von Identität, Kreativität und nachhaltiger Entwicklung.

ARTERRA entsteht aus dem gemeinsamen Wunsch, ein Erbe lebendig zu halten, das uns verbindet: die Verwandlung von Erde in Kunst, Kultur und Schönheit des Alltags.
Jede Stadt bringt ihre Geschichte, ihre Werkstätten, ihre Museen und ihre Künstler ein; jede bewahrt ihren eigenen Akzent, ihre Farbe und ihre Art, Keramik zu verstehen.
Gemeinsam weben sie ein Geflecht von Orten, die Tradition, Innovation und lokalen Stolz atmen.

ARTERRA ist ihr Treffpunkt: ein Raum, in dem sich Erinnerung und Gegenwart miteinander verweben, um eine kollektive Geschichte zu erzählen, die jeden Tag weitergeformt wird — durch die Hände, die Erde und die Fantasie derjenigen, die sie lebendig halten.

Bei ARTERRA wird Keramik zu einer Erfahrung, die man lebt, teilt und fühlt. Unser Ziel ist es, die Bewunderung für diese jahrhundertealte Kunst in eine Möglichkeit zu verwandeln, die Orte, Menschen und Geschichten zu entdecken, die ihr Leben einhauchen.

Das Projekt entstand mit einer klaren Vision: Keramik als touristische, kulturelle und kreative Erfahrung zu stärken — eine Erfahrung, die Städte miteinander verbindet, lokale Wirtschaften belebt und ein Erbe sichtbar macht, das sich ständig weiterentwickelt. Wir möchten, dass jeder Besucher entdeckt, wie Keramik zugleich Kunst, Identität, Innovation und ein Ort der Begegnung sein kann.

Durch die Zusammenarbeit von Gemeinden, Werkstätten, Museen, Künstlerinnen und Künstlern sowie lokalen Gemeinschaften fördert ARTERRA Erlebnisse, die Kultur, Tourismus und Nachhaltigkeit miteinander verbinden und die Beziehung zwischen den Schaffenden und den Besuchenden stärken. Wir setzen uns dafür ein, traditionelle Handwerkstechniken zu bewahren, den Zugang zu keramischen Räumen zu verbessern, die Digitalisierung des Erbes zu fördern und neue Entwicklungsmöglichkeiten für keramische Regionen zu eröffnen.

Darüber hinaus arbeitet ARTERRA daran, ein kollaboratives Netzwerk mit all jenen Einrichtungen aufzubauen, die Keramik in ihrer täglichen Tätigkeit einen Mehrwert verleihen: Restaurants, die sie in ihre Küche integrieren, Unterkünfte, die sie zu einem Teil ihrer Identität machen, Geschäfte, Designräume sowie Bauprojekte, die Keramik als prägendes Element nutzen. Denn Keramik ist nicht nur zum Bewundern da — sie wird genutzt, bewohnt und als wesentlicher Bestandteil des Alltags erlebt.

Die von uns entwickelten Aktivitäten spiegeln diesen breiten und partizipativen Ansatz wider. Dazu gehören:

  • Kulturelle und touristische Routen durch die Städte des Netzwerks, die die Vielfalt der Stile, Techniken und Traditionen sichtbar machen.
  • Praktische Workshops und kreative Erlebnisse, bei denen Besucherinnen und Besucher mit eigenen Händen lernen und gestalten können.
  • Ausstellungen, Messen und thematische Veranstaltungen, die den künstlerischen und kulturellen Reichtum der Keramik vermitteln.
  • Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für Kunsthandwerker, Guides und Tourismusfachkräfte.
  • Projekte zur Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit in Museen, Kulturzentren und keramischen Einrichtungen.
  • Digitale Werbe- und Kommunikationskampagnen zur Steigerung der Sichtbarkeit der Route und ihrer keramischen Erlebnisse.
  • Kooperationen mit lokalen Unternehmen, die Keramik in Bereichen wie Gastronomie, Hotellerie, Design oder Bauwesen integrieren.

All diese Maßnahmen verfolgen ein gemeinsames Ziel: den Wert der Keramik als kulturellen und touristischen Motor sichtbar zu machen und dabei Vergangenheit und Zukunft, Tradition und Kreativität miteinander zu verbinden. Von der handwerklichen Praxis bis zum Reiseerlebnis fördert ARTERRA eine neue Art, Keramik zu leben — näher, partizipativer und nachhaltiger.

ARTERRA blickt mit derselben Energie in die Zukunft, mit der seine Städte die Keramik seit Jahrhunderten lebendig halten. Unser Weg wird von einer klaren Überzeugung geleitet: Keramik ist nicht nur ein Erbe — sie ist auch eine Chance, die Zukunft zu gestalten.

Wir möchten, dass das Netzwerk weiter wächst und neue Städte, Werkstätten, Museen, Kulturstätten und Unternehmen aufnimmt, die die Leidenschaft für Keramik teilen. Ziel ist es, ein offenes und kollaboratives Ökosystem aufzubauen, in dem alle Menschen und Organisationen, die diesem Kunsthandwerk einen Mehrwert verleihen, ihren Platz finden können.

Die Zukunft von ARTERRA liegt in der Konsolidierung einer nationalen Route keramischer Erlebnisse, die Tradition, Innovation und Nachhaltigkeit vereint. Eine Route, die dazu einlädt, die keramischen Destinationen Spaniens durch einzigartige Erfahrungen zu entdecken: partizipative Workshops, geführte Besichtigungen, Gastronomie, Kunst, Architektur, Design und Gemeinschaftsleben.

Wir werden weiterhin daran arbeiten, dass Keramik in all jenen Bereichen präsent ist, in denen sie Identität und Schönheit stiftet — auf dem Tisch, in Räumen, in der Landschaft und im Alltag — und dass diejenigen, die sie schaffen, und diejenigen, die sie genießen, Teil derselben gemeinsamen Geschichte sind.

ARTERRA geht mit dem Blick nach vorn: ein Netzwerk, das wächst, sich wandelt und weiterhin — durch neue wie auch durch alte Hände — die Kunst formt, die uns verbindet.

ARTERRA-Mitglieder

1

Verband

9

Gemeinden

0

Werkstätten

0

Unternehmen

ARTERRA besteht aus einem Netzwerk von Städten, die dieselbe Leidenschaft teilen: Keramik als Lebensweise, Identität und Schöpfung. Jede bringt ihre eigene Geschichte, ihre Landschaft und ihre einzigartige Art, mit der Erde zu arbeiten, ein und webt so eine Landkarte, die sich über einen großen Teil Spaniens erstreckt und den außergewöhnlichen Reichtum sowie die Vielfalt dieser Tradition sichtbar macht.

Gemeinsam tragen diese Städte das Projekt und verkörpern das Wesen der Spanischen Keramikroute, indem sie ihr handwerkliches Erbe in lebendige, offene und zeitgenössische Erlebnisse verwandeln.

Talavera de la Reina (Toledo)

International anerkannt für ihre Keramik, die von der UNESCO als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit erklärt wurde, ist Talavera das Herz des Projekts. Ihre Töpfertradition spiegelt sich in Werkstätten, Museen und Straßen wider, in denen Farbe und Glanz der glasierten Erde Jahrhunderte Geschichte erzählen.

Agost (Alicante)

Ein Ort, an dem sich Ton in authentische Alltagsgegenstände verwandelt. Sein Töpfereimuseum und seine Werkstätten halten den Geist der Meistertöpfer lebendig, die dieser mediterranen Enklave zu Ruhm verholfen haben.

Alba de Tormes (Salamanca)

Wiege einer traditionellen Keramik, die eng mit der Umgebung und der lokalen Geschichte verbunden ist, verbindet Alba de Tormes den Charme einer monumentalen Stadt mit der zurückhaltenden und eleganten Kunst ihrer Keramikwerkstätten.

Bailén (Jaén)

Stadt des roten Tons und der festen Hände: Bailén hat es verstanden, seine historische Töpfertradition in einen Motor kultureller und wirtschaftlicher Entwicklung zu verwandeln. Seine Werkstätten und sein Interpretationszentrum zeigen, wie Erde zu Kunst und Handwerk wird.

La Bisbal d’Empordà (Girona)

Eine der Keramikhauptstädte Kataloniens, in der Handwerk und zeitgenössisches Design nebeneinander bestehen. In La Bisbal ist Keramik ein Symbol für Identität und Kreativität, präsent an jeder Ecke des Töpferviertels und im renommierten Terracotta Museu.

La Rambla (Córdoba)

Eine Stadt mit einer Seele aus Ton und Feuer, in der sich volkstümliche Keramik mit Innovation verbindet. Ihre Werkstätten und Ausstellungen spiegeln die Lebendigkeit eines Handwerks wider, das untrennbarer Teil ihres urbanen und kulturellen Landschaftsbildes ist.

Manises (Valencia)

Mit einer keramischen Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreicht, ist Manises ein internationaler Maßstab für Fliesen und Porzellan. Sein Museum, seine Festivals und sein Netzwerk von Werkstätten machen die Stadt zu einem Treffpunkt von Geschichte, Kunst und Design.

Mota del Cuervo (Cuenca)

In diesem Ort in La Mancha verschmilzt Keramik mit Wind und Erde. Die traditionelle Töpferei lebt in den Werkstätten weiter, in denen Stücke gefertigt werden, die das Wesen des volkstümlichen Kunsthandwerks bewahren.

Onda (Castellón)

Ein Reiseziel, in dem Keramik in den Straßen ebenso spürbar ist wie in der Industrie. Onda verbindet die Kraft der zeitgenössischen Produktion mit dem patrimonialen Wert jahrhundertelangen keramischen Wissens, bezeugt durch sein Fliesenmuseum.

Wer dem Netzwerk beitreten kann

In Aufnahme in das Netzwerk:

1 Verband – 9 Gemeinden – 0 Werkstätten – 0 Unternehmen

ARTERRA ist ein lebendiges und wachsendes Netzwerk. Es entstand aus der Initiative von Städten mit einer tief verwurzelten Keramiktradition und steht allen offen, die den Wunsch teilen, die Kultur der Erde zu bewahren, zu fördern und neu zu erfinden.

Dem Netzwerk beitreten können:

  • Neue Städte und Gemeinden, die ein keramisches Erbe bewahren — sei es durch ihr Kunsthandwerk, ihr kulturelles Erbe oder ihr Stadtbild — und die Teil einer Gemeinschaft werden möchten, die sich für die kulturelle und touristische Aufwertung der Keramik einsetzt.
  • Werkstätten und Kunsthandwerkerinnen und -handwerker, die die Tradition lebendig halten und sie zugleich in eine zeitgenössische Ausdrucksform überführen, mit einem Engagement für Qualität, Nachhaltigkeit und die Weitergabe von Wissen.
  • Museen, Interpretationszentren und kulturelle Einrichtungen, die der Keramik und den Volkskünsten gewidmet sind und an der Vermittlung und Bewahrung dieses Erbes mitwirken möchten.
  • Einrichtungen und Unternehmen, die Keramik als Teil ihrer Identität integrieren — in den Bereichen Gastronomie, Hotellerie, Design, Dekoration oder Bauwesen — und dazu beitragen, zu zeigen, dass Keramik weiterhin im Alltag präsent ist.
  • Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen, Verbände und Kollektive, die Kreativität, Innovation und die Verbindung zwischen keramischer Kunst und der heutigen Gesellschaft fördern.

ARTERRA beizutreten bedeutet, Teil einer Gemeinschaft zu werden, die Tradition und Zukunft miteinander verbindet — ein kollaboratives Netzwerk, in dem Keramik nicht nur als Kunst oder Handwerk verstanden wird, sondern als eine Art zu leben, zu schaffen und zu teilen.